Outdoor – Adventure

Jeder Mann ist auf der Suche nach einem Abenteuer. Es gibt heute viele Möglichkeiten Abenteuer zu erleben. Eine meiner persöhnlichen lieblings-Abenteuer ist Outdoor etwas zu erleben.
Hier sollt ihr einfach ein paar erfahrungen und Tipps bekommen, wie man mit dem Outdoorabenteuer starten kann.

Welche Erfahrungen habe ich bereits:

2 Tage Survival in Schweden ohne Essen
3 Tage Team und Outdoor-Training Sauerland Tour
2 Tage Bergisches Land Tour
2 Tage Sauerland Tour
11 Tage Abisko – Vakkotavare Kungsleden Schweden
1 Tag Zugspitze Besteigung

Dazu ist wichtig zu wissen, dass ich selber noch ein Anfänger bin, der selbst noch viel lernen kann. Jedoch habe ich bereits die ersten Erfahrungen gemacht, und möchte diese einfach mit euch teilen.

Körperliche Fitness
Anhand deiner Fitness solltest du dir deine Herausforderung aussuchen. Das heißt, dass es dich langweilen könnte, wenn du als Sportler nur einen zwei Stunden Marsch anpeilst. Und anders herum kann dich eine 6 Stunden Wanderung unter Druck setzen und wirklich fertig machen, wenn du sonst wandern nicht gewohnt bist.
Du solltest dich selber kennen und wissen, was du schaffen kannst. Das kannst du einfach heraus finden, wenn du dir alle deine Ausrüstung zusammen suchst und einfach mal los gehst. Das kannst du auch in der Stadt machen. Eine Stunde zügiges Wandern mit vollem Gepäck verrät dir, wie viel du deinen Füßen, knien und Rücken belasten kannst.
Überbelastung kann zu dauerhaften Verletzungen führen. Deswegen lerne vor einer größeren Tour deine Grenzen kennen und versuche ein zu schätzen, ob du das schaffst, oder nicht. Nur mut, mit freunden unterwegs hat man noch einmal mehr Power und kann über seine Grenzen hinaus wachsen.
Ich Persönlich mag eine leichte überforderung mehr, als eine untervorderung. So ist das Abenteuer noch spannender. Wenn dann noch ein Wolkenbruch über dich herein bricht, dann ist dein Abenteuer perfekt.
Meine Schwester würde sagen: Quäl dich du Sau!

Kosten
Wandern ist für gewöhnlich kostenlos. Es gibt Nationalparks, in denen Eintritt bezahlt werden muss. In diesen ist dann aber das Campen, oder übernachten streng verboten. Das ist kein Abentuer, sondern ein schöner Sonntag-Nachmittag Spaziergang, also nicht das, was wir suchen.
Wenn man in andere Orte oder sogar Länder reisen möchte, muss man natürlich den Weg bezahlen. Meine Empfehlung ist in Google-Maps zu schauen, wo in deiner Nähe möglichst viel Wald und möglichst wenig Bevölkerung ist. Dort ist der beste Platz, um eine Nacht im freien zu verbringen. Das hält sich dann in einem günstigen Preislichen Rahmen.
Besonders bei der ersten Übernachtung im Wald reicht eine mini kleine Ausrüstung. So kannst du herausfinden, ob das mit den Outdoorabenteuer etwas für dich ist, oder du dich lieber nach einem anden Hobby umsehen solltest.
Mein Tipp, welche Ausrüstung du brauchst, für die erste Nacht im Freien:
– dein alter Rucksack
– eine einfache Abdeckplane
– reißfeste Kordel
– Isomatte
– Schlafsack
– Schuhe die dreckig werden können
– Alte Kleidung
– Jacke
Diese Sachen kann man meistens im Haushalt finden, weil jeder doch schon einmal Campen war.

Wenn du jetzt Gefallen daran hast, kannst du dir schon etwas an Ausrüstung zulegen. Aber auch am besten nicht alles auf einmal. Fang mit einem guten paar Wanderschuhen an. Das ist so ziemlich das wichtigste, wenn du auf Wanderung gehst. Außerdem kann man die Schuhe auch im Winter anziehen, oder bei einem etwas längeren Sonntag-Nachmittag-Spaziergang mit deiner Freundin.
Taste dich an dein neues Hobby heran. Probiere mal eine Tour im flacheren Land, im Mittelgebirge und im Hochgebirge. Bei Schnee, Regen oder Sonne im Sommer spielt auch eine sehr wichtige Rolle. Je nachdem, was du für eine Tour PLanst, aknnst du eventuell auch Ausrüstung ausleihen. Ein Klettersteigset mit Kletterhelm kann man meistens im Dorf am Berg günstig ausleihen. Hier musst du nicht für deine Experimentale Tour Geld ausgeben.
Wenn du dein Hobby öfters betreiben möchtest, dann lohnt sich die Anschaffung von guter Ausrüstung. Hier muss ich sagen, dass ich mehrfach schmerzhaft erfahren musste: „Wer billig kauf, kauft zwei mal.“ Um dir Ärgernisse mit versagender Ausrüstung zu erspaaren, habe ich meine Ausrüstung getestet und meine Meinung dazu geschrieben. Schau einfach mal bei den Produkttests nach.
Es gibt nichts nervigeres, als einen defektes Ausrüstungsteil wieder mit nach hause zu schleppen, oder sogar die Tour abbrechen zu müssen, weil man sich nicht auf die gewünschte Qualität verlassen konnte.

Gesetzeslage
In Deutschland ist es erlaubt, eine Notübernachtung zu machen. Dies beinhaltet eine Plane über dem Kopf mit einer Iso-Matte und Schlafsack. Auch ein kleines Feuer zum Kochen ist theoretisch erlaubt. Jedoch gilt diese Freiheit nicht in Naturschutzgebieten und auch nicht für Zelte. Außerdem auf Privaten Grundstücken sollte man das auch nicht machen.
Wenn man jedoch mitten im Wald um 20 Uhr sein Zelt aufbaut, und das an einem abgelegenen Waldrand liegt, an dem bis zum nächsten Morgen niemand mehr vorbei kommt, dann ist es so, als hättet ihr nie etwas verbotenes gemacht. Es kommt halt immer drauf an, wie man sich selber anstellt, dass man keine Aufmärksamkeit erregt, und wie die Leute damit umgehen, die euch ggf. finden.
Ich habe mir schon des öfteren Sorgen gemacht, ob ich „legal“ bin, aber bisher hat noch nie jemand etwas gesagt. Also nur Mut, das gehört irgendwie mit zum Abenteuer dazu.
Mein Gesetz an euch ist noch folgendes: „Take nothing but pictures. Leave nothing but footprints. Kill nothing but time“
Am besten habt ihr immer eine Mülltüte dabei, in die ihr Essensreste, und allen anderen Müll werft. Wenn die Tour länger geht, habt ihr halt mehrere Tüten dabei und hofft darauf, irgend wo zwischendurch einen Mülleimer zu finden.
Was ich für praktisch halte, sind die Zipper-Tüten, in die zuvor alles abgefüllt werden kann, und wiederverwendbar sind. So gibt es keinen Müll mehr, was liegengelassen werden kann. Essen wird nur soviel gekocht, wie gegessen werden kann. So bleibt auch nichts davon übrig.

Ausrüstung
– Rucksack
– richtige Größe
Die richtige Größe des Rucksackes kann auf zwei verschiedene Arten verstanden werden. Zum einen deine Körpergröße, an die sich der Rucksack anpassen muss, und zum Anderen die Größe des Volumens des Rucksackes, die davon abhängig ist, wie deine Tour geplant ist.
Zu deiner Körpergröße:
Es wird generell zwischen Rucksäcken für Männer, Frauen und für beide unterschieden. Außerdem haben die meißten Rucksäcke eine Größenverstellung, um perfekt auf deinen Rücken angepasst zu werden. Wenn du in der Nähe ein Laden hast, in dem Outdoor Rucksäke verkauft werden, dann nutze das ruhig aus, um einen Rucksack probe zu tragen.
Beim Probetragen ist es wichtig, dass der Rucksack nicht leer ist, sondern dass er gleichmäßig mit Gewichten bepackt ist. In der Zeit, in der ihr euren Favorit auf dem Rücken habt, könnt ihr ja weiter durch das Geschäft gehen.

Für alle, die kein Geschäft ih der Nähe haben, bleibt außer einer langen Fahrt eigentlich nur das Internet. Hier gibt es inzwischen so ziemlich jede große Marke, die Rucksäke verkauft.
Ich Persönlich habe einen 75L Rucksack von Osprey. Hier hat mich in erster Linie der Tragekomfort überzeugt. Aber auch die Marke Osprey steht für eine Nachhaltige Produktion, sowohl für die Mitarbeiter, als auch für die Materialien. Genauere Infos dazu könnt ihr auf deren Internet Seite nachlesen.

Aber es gibt auch noch andere Marken, die genau so gut sind. Wovon ich abraten kann, sind Rucksäcke, ohne Rückenpolster. Diese Rucksäcke scheinen mit einem guten Preis attrektiv zu sein, oft steht auch Survival und Outdoor am Artikel, aber jeder, der mehr als nur zur nächsten Bushaltestelle den Rucksack auf dem Rücken haben möchte, sollte zu einem guten Rückenpolster tendieren.

– richtig Packen
– Schlafen
– Zelt
– Schlafsack
– Isomatte
– Wandern
– Schuhe
– Stöcke
– Regenkleidung
– Regenjacke
– Regenhose
– Poncho
– Kleidung
– keine Baumwolle
– Sonstiges